Wie ist mit vorgetäuschten Leistungen („Schummeln“) bei Schularbeiten umzugehen?

Vorgetäuschte Leistungen sind grundsätzlich nicht zu bewerten. Bei einer erschummelten Schularbeit bedeutet das, dass sie so zu betrachten ist, als wäre sie nicht geschrieben worden. Die Vergabe eines „Nicht genügends“ ist jedenfalls ausgeschlossen.

Bleibt es bei einem Schummelversuch kann die Schularbeit normal bewertet werden.

In der Praxis ist es jedenfalls ratsam einen schummelnden Schüler nach Abnahme der unerlaubten Hilfsmittel die Schularbeit fertigschreiben zu lassen und erst bei der Korrektur zu bewerten, ob es sich um eine vorgetäuschte Leistung handelt.

Auswirkungen auf die Beurteilung des Verhaltens (Verhaltensnote) bzw. disziplinäre Maßnahmen sind davon natürlich nicht betroffen.

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